Mediennews Stellenabbau | 05.10.2026
Tamedia baut erneut Stellen ab und entlässt über 40 Mitarbeitende

Der Zürcher Medienkonzern Tamedia baut erneut Stellen ab: 34 Vollzeitstellen sollen gestrichen und über 40 Mitarbeitende entlassen werden. Davon entfallen 28 Stellen (75 Prozent) auf Redaktionen der Deutschschweiz und 9 (25 Prozent) auf die Westschweiz. Dazu kommen 4 Mitarbeitende des Print-Desks. Das Unternehmen begründet den Schritt mit Veränderungen im Nutzermarkt und einem stark rückläufigen Werbemarkt. Weiterlesen
Mediennews Ungarn | 29.09.2026
Wie die ungarischen Medien mit der neuen Freiheit zu kämpfen haben

Sie ist atemberaubend, die Geschwindigkeit, in der das System Orban zerfallen ist. Das gilt auch für sein Medienimperium. Doch der Wandel hat unerwartete Nebenwirkungen: Unabhängige, kritische Medien haben es plötzlich schwer auf dem Markt. Sie haben ihren Zweck erfüllt. Weiterlesen
Mediennews Tipps von Datenjournalisten | 24.09.2026
Hör mal, wer da hämmert

Nicht alle Journalisten müssen mit Daten hantieren, aber alle Medienschaffenden sollten verstehen, wie das funktioniert. Wir haben deshalb die Spezialisten auf den grossen Redaktionen um Tipps und Hinweise für den Einstieg in den Datenjournalismus gebeten. Wichtigste Erkenntnis: «Nur weil der Datenjournalismus ein guter Hammer ist, muss man nicht alles zum Nagel machen.» Weiterlesen
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Berufsgeheimnis Berufsgeheimnis von Fabienne Sennhauser | 02.10.2026
Geheimrezept für Blattmacher:innen

Eine gute (Online-)Blattmacherin – oder Tagesleiterin, wie wir es nennen – zu sein, heisst heute: Multimedial denken. Die Mobile-first-Strategie und die Entkoppelung von Redaktion und Printproduktion haben den Job nicht ausgehöhlt, sondern geschärft. Weiterlesen
Medienpolitik Ständerat | 21.09.2026
Publikation geleakter Daten könnte strafbar werden

In der Schweiz gilt das Bankgeheimnis auch für Medienschaffende: Das Bankengesetz stellt die Publikation von geleakten Bankdaten unter Strafe. Der Ständerat will dieses Prinzip jetzt ausdehnen und künftig die Veröffentlichung von «rechtswidrig» erhaltenen oder erworbenen Daten bestrafen. Der Journalistenverband Impressum fürchtet, dass der journalistische Quellenschutz damit grundsätzlich ausgehöhlt wird. Weiterlesen
Mediennews Fehlerkultur | 21.09.2026
Die «New York Times» rechnet mit sich selbst ab

Die «New York Times» hat im Laufe ihrer Geschichte wiederholt schwere journalistische Fehler gemacht – und diese mit unterschiedlichem Aufwand korrigiert. Das beschreibt Adam Nagourney, Reporter der Zeitung seit 1996, zum 175-jährigen Jubiläum. Die Aufarbeitung eigener Fehler entwickelte sich über Jahrzehnte vom kurzen Berichtigungssatz zur mehrseitigen Selbstkritik. Dieser Prozess sei aber bis heute nicht perfekt. Weiterlesen



