Medienrecht Manuel Bertschi | 03.07.2024

Das spannungsbehaftete Interview

 

Hier wäre ein brisantes Interview mit Ruag-CEO Brigitte Beck – doch sie verhinderte es», titelten die Blätter von CH Media im vergangenen Frühjahr. Zum Hintergrund: Die damalige Ruag-Chefin sagte für ein Interview mit CH Media zu, erhielt vorgängig einen Fragekatalog, nahm dazu mündlich Stellung und verweigerte dennoch die Veröffentlichung des bereits abgetippten Interviews. Weiterlesen

 

Medienrecht Manuel Bertschi | 27.05.2024

Löchriger Quellenschutz

 

Eine genaue Bezeichnung einer Quelle von Medienschaffenden liegt im Interesse des Publikums. So gibt es der Schweizer Presserat in seinen Richtlinien vor. In der Realität werden Quellen in den Medien zu ihrem Schutz aber ­­häufig und weitgehend anonymisiert. Das Redaktionsgeheimnis ist ein zentrales Prinzip – und doch nicht gegen Eingriffe gefeit. Weiterlesen

 

Medienrecht Manuel Bertschi | 27.05.2024

KI – künstlich intransparent

 

Kennen Sie Klara Indernach? Sie schreibt für den Kölner «Express» unter dem Autorenkürzel KI. Auf der Website der Zeitung findet sich ein durch Midjourney erstelltes Foto von Klara Indernach und der Hinweis darauf, dass ihr Name für Texte stehe, die mithilfe von künstlicher Intelligenz (KI) erstellt werden. Doch wer klickt schon auf Autorenprofile? Weiterlesen

 

Werbung

Medienpolitik 27.05.2024

«Ich möchte der Medienbranche Anreize für den Wandel setzen»

 

Mit einem Postulat hat Nationalrätin Katja Christ (GLP, BS) den Bundesrat dazu aufgefordert, mögliche kanalunabhängige Modelle der Medienförderung aufzuzeigen. Katja Christ begründete ihren Vorstoss damit, ein zukunftsgerichtetes staatliches Fördermodell müsse kanalunabhängig erfolgen, weil demokratiepolitisch alle Verbreitungswege gleichwertig seien. Weiterlesen

 

Medienpolitik 27.05.2024

Medienschaffende fördern statt Medien

 

Der Bundesrat hat seine Strategie für eine zukunftsgerichtete Medienförderung skizziert. Ziel ist es dabei, eine kanalunabhängige Medienförderung zu entwickeln. Eine effiziente Möglichkeit wäre es, wen der Bund künftig die Medienschaffenden ins Zentrum seiner Förderung stellen würde. Weiterlesen

 
Edito exklusiv

Angebot für Abonnentinnen und Abonnenten: Webinar

 

Selbstvermarktung ganz konkret

Infos und Anmeldung

EDITO en français
Werbung
Aktuelle Ausgabe