Das Bundesamt für Kommunikation hat zwanzig UKW-Frequenzpakete in dreizehn Regionen zur Vergabe ausgeschrieben. Radioveranstalter können sich bis Ende Juli 2026 bewerben. Die neuen Konzessionen gelten ab Januar 2027 bis 2034.
Das BAKOM veröffentlichte die Ausschreibung am 28. Mai 2026. Bewerber haben damit gut zwei Monate Zeit, ihre Gesuche einzureichen. Die Frequenzpakete decken dreizehn Regionen der Schweiz ab. Wo mehrere Anbieter dasselbe Paket beanspruchen, entscheidet eine Auktion über den Zuschlag.
Die Neuvergabe betrifft sowohl private als auch öffentlich-rechtliche Radiomacher. Die neuen Konzessionen laufen ab Januar 2027 für rund sieben Jahre. Für viele Veranstalter steht der Sendeplatz auf dem Spiel.
Frequenzvergabe strukturiert Radiomarkt neu
UKW verliert schweizweit an Bedeutung, bleibt aber in vielen Regionen und Altersgruppen ein wichtiges Empfangsmedium. Die Konzessionsdauer bis 2034 gibt den Veranstaltern Planungssicherheit für Investitionen in Technik und Programm. Gleichzeitig öffnet die Ausschreibung Raum für neue Anbieter, wenn bestehende Konzessionäre verzichten oder scheitern.
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Die Ausschreibung fällt in eine Phase, in der der Radiomarkt unter Druck steht. Streamingdienste und Podcasts gewinnen Hörerinnen und Hörer. Trotzdem bleibt UKW in vielen Fahrzeugen und Haushalten präsent. Die Frequenzpolitik des BAKOM bestimmt damit, welche Stimmen im analogen Rundfunk künftig zu hören sind.



