Um es in der Länge einer Newsletter-Betreffzeile auf den Punkt zu bringen: Gebe ein Versprechen ab und löse es ein.
Wer mit einem Newsletter erfolgreich sein will, muss eigentlich nur zwei Fragen beantworten können:
- Was bringt es meinen Leserinnen, diesen Newsletter zu abonnieren?
- Warum bin genau ich der richtige Absender?
Ein guter Newsletter gibt ein klares Versprechen ab: Wenn du mich liest, dann…
…fühlst du dich im Kampf gegen die Klimakrise nicht allein.
…weisst du Bescheid, wo sich die Welt zum Besseren entwickelt.
…überfordert dich das Elternsein ein bisschen weniger.
Das kann durchaus ein sehr spezifisches Versprechen sein, das nur für ein Nischenpublikum relevant ist. Aber es muss da sein, und es muss sofort einleuchten, wie der Newsletter das Versprechen einlöst.
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Das klarste Versprechen hilft aber wenig, wenn der Absender nicht der richtige ist. Warum sollten sich die Leute ausgerechnet mir zuhören? Hier geht es um Expertise und Glaubwürdigkeit. Aber auch darum, ob ich den richtigen Ton treffe und eine Verbindung zum Publikum aufbauen kann. Könnte jemand anderes diesen Newsletter genauso gut (oder gar besser) schreiben? Dann wird’s schwierig.
David Bauer leitet bei der «Republik» die Produktentwicklung und ist Autor des Newsletters weeklyfilet.com.



