Meine Newsletter-Idee habe ich über ein Jahr mit mir herumgetragen. Zweifel hielten mich davon ab, zu starten: Wird das Thema interessieren? Wie soll ich das als Selbständige finanzieren? Schaffe ich es langfristig, regelmässig einen guten Text zu schreiben? Welche Plattform passt?
Dann stolperte ich über den Satz «make it exist first, make it good later». Ich begriff: Ich werde bessere Antworten auf meine Fragen finden, wenn ich loslege.
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Gerade Journalist:innen mit spezifischem Fachwissen haben es in der heutigen Medien-landschaft nicht leicht. Ein Newsletter kann eine gute Möglichkeit sein, auf eine selbstbe-stimmte Art ein Publikum zu finden. Wenn Sie also überlegen, ob Sie einen Newsletter starten sollen: Tun Sie es jetzt. Sehen Sie es als Experiment. Probieren Sie aus. Machen Sie laufend Anpassungen. Schreiben Sie über das, was Ihnen Freude bereitet. Gestalten Sie den Newsletter, den Sie selbst gerne lesen würden – Sie sind bestimmt nicht alleine damit. Es gibt kein Richtig oder Falsch. Newsletter sind so verschieden wie die Menschen, die sie schreiben.
Gabriella Alvarez-Hummel ist freie Journalistin und schreibt den Newsletter «Cramp Mag» über reproduktive Rechte.



