Wir alle kennen das Problem: Das Postfach quillt über. Wie soll da dein Newsletter auffallen? Ich setze aufs Persönliche. In einem kurzen Editorial hebe ich eine Nachricht aus der Flut der Informationen hervor, erzähle eine Anekdote aus dem Alltag eines Serienjunkies, gebe Einblick in den Maschinenraum eines Bloggers, usw. Die Abonnenten sollen den Newsletter wie eine Mail von einem Bekannten empfinden, nicht als Marketingbotschaft. Die Rückmeldungen zeigen, dass das funktioniert.
Zum zweiten gebe ich alles: Die Texte sind keine Anrisse mit Link, sondern vollständige Kurzbesprechungen. Wer Vertiefung wünscht, kann auf den Link zum ausführlichen Blogbeitrag klicken. Aber ein Newsletter soll kein Klickgenerator für die Website sein, sondern ein eigenständiges Produkt.
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Man sollte seine Abonnent:innen auch nicht überfordern. Finde den richtigen, verlässlichen Rhythmus, der nicht zu aufdringlich ist. Lieber seltener, dafür sorgfältig und unterhaltsam geschrieben.
Patrick Bürgler war Redaktor bei SRF Kultur und betreibt heute einen Blog über Streamingserien: buergler.net



