Schweizer Forscherinnen untersuchen im Rahmen eines Nationalfonds-Projekts in den nächsten Jahren, wie Medienschaffende in der Deutschschweiz, in der Romandie und im Tessin bildgenerierende KI in ihrer Arbeit nutzen, wahrnehmen und bewerten. Konkret geht es darum, wie generative visuelle KI in der journalistischen Praxis in der Schweiz eingesetzt wird, welche Arten von KI-generierten Bildern entstehen und wie diese von Medienschaffenden und dem Publikum wahrgenommen werden. Ziel sei es, schreiben die Forscher, ein umfassendes Bild davon zu zeichnen, wie sich der Einsatz solcher Technologien auf die visuelle Kommunikation im Journalismus auswirke.
Das vom Schweizerischen Nationalfonds (SNF) finanzierte Forschungsprojekt wird von Sina Blassnig und Seraina Tarnutzer an der Universität Fribourg und von Silke Fürst an der Universität Zürich durchgeführt. Das vierjährige Projekt startet im Juni 2026 und kombiniert qualitative, quantitative und visuelle Methoden, darunter visuelle Tagebücher, Experteninterviews, Fokusgruppen und Online-Umfragen mit Journalist:innen und Mediennutzenden aus allen drei grossen Sprachregionen der Schweiz.
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