Die Tech-Journalistin und Podcasterin Kara Swisher sieht die grösste Gefahr der Künstlichen Intelligenz nicht in der Technologie, sondern in den Menschen, die sie entwickeln. Im Interview mit dem «Atlantic» sagte sie, nicht KI, sondern die Menschen an den Schalthebeln seien die eigentliche Gefahr.
Kara Swisher, die seit vielen Jahren über das Silicon Valley berichtet, zeichnet ein düsteres Bild der Branche. «Diese Leute», sagte sie, «das sind Leute, die nicht besonders politisch waren, auch nicht zu Trumps erster Amtszeit … aber sie haben herausgefunden, dass man diesem Präsidenten eine Münze zustecken kann und dann bekommt, was man will.» Und weiter: «Bei diesen Leuten gibt es keine Grenzen, niemals. Nicht ein einziges Mal.»Genau darin sieht sie das strukturelle Problem: «Diese Leute kennen absolut keine Grenzen.» Tech-Unternehmende hielten sich für die klügsten Menschen der Welt. Die Konsequenzen ihrer Produkte hätten sie dennoch immer wieder nicht vorhergesehen.
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Die Kosten der KI-Branche seien viel zu hoch und nicht nachhaltig, sagte Swisher. Von den heutigen Frontier-Unternehmen würden am Ende wohl nur zwei übrig bleiben. Sie tippt auf Google und Anthropic. Regulierung hält sie für überfällig, und die Hoffnung setzt sie auf Wählerinnen und Wähler sowie auf Klagen: «Sollen doch die Anwälte hinter ihnen her sein. Unsere Anwälte sind immer gut darin, den Leuten Geld aus der Tasche zu ziehen.»
Quelle: The Atlantic – Victoria Feng: «Kara Swisher: AI Isn’t Going to Destroy Humanity—But the People Building It Might»



