Das Jugendmedienfestival in Bad Segeberg führt jeweils im Mai 14- bis 22-Jährige an die Medien heran. Die Berliner «taz» hat Crew-Mitglied Katharina Dushe gefragt, warum es dafür ein Festival braucht, wo sich doch heute gerade junge Menschen über die sozialen Medien pausenlos ausprobieren können. «Das ist ja das Problem», sagt Katharina Dushe. «Leute machen heutzutage einen Podcast und sagen die ganze Zeit nur ihre Meinung, ohne irgendwelche Fakten.» Das Festival schule die Teilnehmenden erst mal in Workshops und führt in die Grundzüge des Journalismus ein, auch in den Umgang mit KI. Die Teilnehmenden «sollen auch lernen, wie man journalistisch arbeitet. Einfach die Meinung ins Handy zu brabbeln, ist kein Journalismus.»
Das Jugendmedienfestival (JMF) ist eine viertägige Veranstaltung für Medieninteressierte im Alter von 14 bis 22 Jahren in Bad Segeberg. Teilnehmende lernen in Redaktionen (Foto, TV, Film) und Workshops, Inhalte professionell zu produzieren. Das Festival bietet Praxis in Medienkompetenz, Gastvorträge und ein Abendprogramm.
Quelle
taz – Giosue Tolu «Medienkompetenz als Festival»
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