Noch vor kurzem galten sie als Notlösung und wurden der roboterhaften Stimmen wegen kaum genutzt. Mittlerweile haben sich Text-to-Speech und Automated Audio von einer Nischenoption für Barrierefreiheit zu einem zentralen Standard in Online-Medien entwickelt. Laut Pugpig Media App Report verzeichnen Medienhäuser, die Artikel-Audio direkt in ihre Apps und Webseiten integrieren, einen starken Anstieg der Nutzung. So gaben Publisher an, dass sich der Anteil der App-Nutzer, die Artikel anhören statt lesen, nach Optimierung der Audio-Funktionen auf rund einen Fünftel verdoppelt habe. Die Gesamthördauer von KI-generierten Audio-Artikeln stieg im Jahresvergleich um 72 Prozent.
Nutzerinnen und Nutzer drücken die Audio-Knöpfe primär in Situationen, in denen das Lesen auf Bildschirmen unpraktisch ist, etwa beim Pendeln, beim Sport oder beim Kochen.Medienhäuser berichten, dass Hörer von Text-to-Speech-Angeboten eine signifikant höhere Verweildauer auf der Website aufweisen und eine höhere Tendenz zeigen, ein Digital-Abo abzuschliessen oder zu behalten.
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Auswertungen von europäischen Publisher-Netzwerken zeigen, dass über 80 % der Nutzung auf Angebote entfallen, bei denen Artikel automatisch im Hintergrund per KI vertont werden. Manuelle Workflows der Redaktion bremsen die Reichweite stark aus. Während Hörer vor einigen Jahren noch empfindlich auf künstliche Stimmen reagierten, haben Neural-Voices etwa von ElevenLabs die Akzeptanz enorm gesteigert.
Quelle: 2026 Pugpig Media App Report




