Medienkrise Schweiz | 18.10.2026
Tamedia-Redaktionen rufen zur Protestaktion auf

Die Tamedia-Redaktionen rufen ihre Mitarbeitenden, Leserinnen und Leser sowie alle Journalismusinteressierten zu einer Protestaktion auf. Hintergrund ist der Anfang Oktober angekündigte Stellenabbau von rund 34 Vollzeitstellen, der insgesamt 41 Mitarbeitende betrifft. Das geht aus einem Communiqué der Tamedia-Redaktionen hervor. 30 dieser Vollzeitstellen und damit der Grossteil sollen im publizistischen Bereich abgebaut werden. Die Protestaktion findet am Dienstag, 20. Oktober, um 12 Uhr vor dem Tamedia-Gebäude an der Werdstrasse in Zürich statt. Weiterlesen
Zwölf Jahre Datenjournalismus | 09.10.2026
Mehr Klicks, mehr Glaubwürdigkeit

Datenjournalismus ist in der Schweiz offenbar eine Erfolgsgeschichte: Die Investitionen der grossen Schweizer Medienhäuser in Menschen und Ressourcen scheinen sich zu lohnen. Sie verzeichnen mehr Zugriffe, eine höhere Verweildauer und mehr Abo-Neuabschlüsse. Weiterlesen
Stellenabbau | 05.10.2026
Tamedia baut erneut Stellen ab und entlässt über 40 Mitarbeitende

Der Zürcher Medienkonzern Tamedia baut erneut Stellen ab: 34 Vollzeitstellen sollen gestrichen und über 40 Mitarbeitende entlassen werden. Davon entfallen 28 Stellen (75 Prozent) auf Redaktionen der Deutschschweiz und 9 (25 Prozent) auf die Westschweiz. Dazu kommen 4 Mitarbeitende des Print-Desks. Das Unternehmen begründet den Schritt mit Veränderungen im Nutzermarkt und einem stark rückläufigen Werbemarkt. Weiterlesen
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Ungarn | 29.09.2026
Wie die ungarischen Medien mit der neuen Freiheit zu kämpfen haben

Sie ist atemberaubend, die Geschwindigkeit, in der das System Orban zerfallen ist. Das gilt auch für sein Medienimperium. Doch der Wandel hat unerwartete Nebenwirkungen: Unabhängige, kritische Medien haben es plötzlich schwer auf dem Markt. Sie haben ihren Zweck erfüllt. Weiterlesen
Tipps von Datenjournalisten | 24.09.2026
Hör mal, wer da hämmert

Nicht alle Journalisten müssen mit Daten hantieren, aber alle Medienschaffenden sollten verstehen, wie das funktioniert. Wir haben deshalb die Spezialisten auf den grossen Redaktionen um Tipps und Hinweise für den Einstieg in den Datenjournalismus gebeten. Wichtigste Erkenntnis: «Nur weil der Datenjournalismus ein guter Hammer ist, muss man nicht alles zum Nagel machen.» Weiterlesen
Fehlerkultur | 21.09.2026
Die «New York Times» rechnet mit sich selbst ab

Die «New York Times» hat im Laufe ihrer Geschichte wiederholt schwere journalistische Fehler gemacht – und diese mit unterschiedlichem Aufwand korrigiert. Das beschreibt Adam Nagourney, Reporter der Zeitung seit 1996, zum 175-jährigen Jubiläum. Die Aufarbeitung eigener Fehler entwickelte sich über Jahrzehnte vom kurzen Berichtigungssatz zur mehrseitigen Selbstkritik. Dieser Prozess sei aber bis heute nicht perfekt. Weiterlesen



